| Shakespeares "Macbeth" steht Pate für das musikalische Schauspiel-Projekt. Immer wieder erweist sich der Traum bei Shakespeare als das Medium der Begegnung mit den Urkräften des Lebens, die den Einzelnen beflügeln und erleuchten, aber auch zerstören und vernichten.

Niemand entgeht der Nacht und dem sanften Tyrannen Schlaf. Schon in der Antike brachte Hypnos, der Gott des Schlafes, als Gabe den willkommenen Schlaf und öffnete das Tor zum Reich der Träume.
It’s dreamtime. In keinem anderen Stück Shakespeares wird soviel über den Schlaf gesprochen wie in „Macbeth". Und die Mehrzahl der Szenen spielen in der Nacht. Doch Macbeth, so Jan Kott, kann nicht mehr einschlafen. „Macbeth hat den Schlaf gemordet".
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