| Vier Millionen Arbeitslose: das ist trauriger Dauerzustand in der Bundesrepublik. Die Versprechungen der New Economy, der Reformer und Marktgesundbeter sind wie Seifenblasen zerplatzt. Die (bezahlte) Arbeit scheint auszugehen. Sogar die jung-dynamisch Erfolgreichen verlieren ihre Jobs. Die Angst um den eigenen Arbeitsplatz ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und mit ihr die bange Frage: Bin ich morgen der/die Nächste?

Der Handlungsreisende Willy Loman, die Hauptfigur von Arthur Millers Stück aus dem Jahre 1949, ist kein Fossil aus einer längst vergangenen Zeit. Sein Leben lang hat er hart gearbeitet. Hat mit seinen Musterkoffern Tausende von Kilometern zurückgelegt. Und verkauft, verkauft, verkauft. Jetzt, mit Mitte 50, geht ihm die Kraft aus. Plötzlich soll er nur noch auf Provision arbeiten. Die Geschäfte gehen schlecht, das Abbezahlen der Raten für Haus und Hypotheken schafft er kaum noch. weiter bitte
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