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"Meine Arbeit ist eine Mischung aus Humor, Melancholie und Dunkelheit. Ich bin spielfreudig, wenn ich arbeite", sagt Laura Ford über ihre künstlerischen Antriebskräfte. 1961 in Cardiff geboren, gehört sie zu den bedeutendsten britischen Bildhauerinnen der Gegenwart. Ihr Thema ist der Übergang von Mensch zu Tier, von Kreatur zu Figur, von realer Welt zur Fiktion. Elemente des Alltagslebens verknüpft die Künstlerin mit ihrer eigenen Vorstellungswelt. Gleichnisse aus traditionellen englischen Kinderreimen und Märchen spielen dabei eine große Rolle. So entstehen spannende skulpturale Collagen, die Realismus, Fiktion und sinnliche Wahrnehmung vereinen, und voller gegenläufiger Erwartungen sind. Was auf den ersten Blick witzig und verspielt scheint, offenbart bei näherer Betrachtung Tiefgründigkeit und eine schneidende Gesellschaftskritik. Einblicke in das phantasiereiche wie scharfsinnige Werk der Künstlerin geben erstmals im süddeutschen Raum 25 Skulpturen. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Galerie Scheffel, Bad Homburg v.d.Höhe.

Headthinker 6, 2003 Stahl, Gips, glasiertes Steingut und Textil, 88 x 147 x 80 cm weitere Bilder:
Rag and Bone with Bin, 2007
Espaliered Girl, 2007
Stag (Hirsch) aus der Installation: The Great Indoors, 2002
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