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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2018

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Ein pralles Leben

Der US-Amerikaner Lawrence Ferlinghetti ist eine ganz erstaunliche Figur. Gerade wurde der Autor und Verleger 100 Jahre alt. Und er ist damit der wahrlich letzte der Schriftsteller der Beat Generation, die Ende der 40er- und 50er-Jahre nicht nur die aufmüpfende Jugend in den USA begeisterte (gut 15 Jahre später kam die Welle auch über den großen Teich zu uns), die von freier Liebe schrieben und sie auch verwirklichten, die sich Frieden, Freiheit und Marihuana auf die Fahnen schrieben und Kunst aller Sparten als politischen Protest formulierten. So waren Ferlinghetti, Kerouac & Co die Väter der späteren Hippiebewegung.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Lawrence Ferlinghetti: Little Boy

In Ferlinghettis Buchladen City Lights in San Francisco gingen die Freaks ein und aus und sein dort angesiedelter Verlag veröffentlichte Allen Ginsbergs Manifest "Howl" (Das Geheul) erstmals. Ganz nebenbei verfügt Ferlinghetti über einen ungeheuer großen Wissenskanon, der an die einstigen Universalgelehrten à la Leonardo da Vinci erinnert.

In seinem jüngsten Roma „Little Boy“ lässt Ferlinghetti sein Leben Revue passieren und wie das bei älteren Menschen eben so ist, spielen Kindheit und Jugend plötzlich eine lange vergessene Rolle. Es tauchen Gefühle und Gegebenheiten auf, die man sehr lange nicht mehr aktiv im Gedächtnis hatte. Damit jongliert der Autor, der teilweise in Frankreich und bei New York in einer Pflegefamilie aufwuchs (und später an der Sorbonne promovierte). In seinem Porträt des Künstlers als alter Mann spielt Ferlinghetti nicht nur auf James Joyce an, er greift auch stilistisch Joyces "stream of consciousness" , den Bewusstseinsstrom, auf und schreibt fast ohne Punkt und Komma. Die Geschichte eines eindrucksvollen und prallen Lebens fließt einfach so in den Leser hinein. Das ist mitunter keine leichte Kost, man braucht Zeit zur Lektüre. Die sollte man sich nehmen.

Lawrence Ferlinghetti: Little Boy, Schöffling & Co., 213 S., 22 Euro.

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