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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2018

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Vom hinterlistigen BB

Bertolt Brecht hat mal wieder Hochkonjunktur. Zum einen war Brecht nie von den Theaterbühnen verschwunden, zum anderen bietet das Jahr 2018 zwei kleine Jubiläen: 120 Jahre Brecht (geboren am 10. Februar 1898 in Augsburg) und 90 Jahre „Dreigroschenoper“. Auch deswegen steht Brechts „Dreigroschenoper“ neben anderen Stücken des Vielschreibers und -kopierers derzeit wieder auf vielen Spielplänen deutschsprachiger Bühnen.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Jan Knopf: Bertolt Brechts Erfolgsmarke. Dreigroschen für Fressen & Moral

Jan Knopf, Leiter der Arbeitsstelle Bertolt Brecht am Karlsruher KIT und einer der führenden Brecht-Forscher, kommt passend mit einem neuen Blick auf den Theatermann und Theoretiker BB. Und der speist sich aus seinen Forschungsergebnissen und dem Karlsruher Archiv, in dem sich in Unterlagen und Notizen unermesslichen Ausmaßes befinden (auch von Zeitgenossen und Mitarbeitern). Da sind in wahre Schätze zu entdecken und zu heben.

Aber der Autor wäre nicht eben Jan Knopf, würde er nur in der Historie herumsuchen und -horchen. Ihm geht es, wie eben dem BB auch, um die Einbindung der Texte, Theaterstücke und Theorien in die Gegenwart. Die ist derzeit, also 2018, von den Massenmedien geprägt, und Medien nutzte Brecht für sich auch schon vor 90 Jahren. Allerdings anders, als das heute Gemeingut ist.

Brecht, der sehr enge Vorstellungen von Urheberrechten hatte (nur von den eigenen, von denen anderer hingegen nicht), nutzte tradierte Abbildungen, die heute gerne wie der berühmte (angebissene) Apfel als Firmenlogos oder leicht abgewandelt als Emojis besetzt werden, für seine Zwecke. Aufmerksamkeit und Erfolg waren ihm, vor allem wegen der direkten sexuellen Konnotation (Venus Kallipygos), ziemlich sicher. So waren die späten 20-er, so ist es heute noch.
Für Brechtianer ist Knopfs Buch ein gefundenes Fressen. Moral?... wird nicht verlangt.

Jan Knopf: Bertolt Brechts Erfolgsmarke. Dreigroschen für Fressen & Moral, 128 S, 16 Abbildungen, J.B. Metzler, 24,99 Euro.

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