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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2019

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Zu viele Gefühle

Sachbücher werden meist von sachverständigem Publikum gelesen. Aber es gibt auch Sachliteratur, die begeistert und von deutlich mehr Menschen gelesen wird. Das kann u.a. daran liegen, dass ein Autor ein gesellschaftliches Phänomen so beschreibt, dass es jedermann verständlich ist und der geneigte Leser dabei seinen Horizont erweitern kann. Das ist zweifellos eine große Kunst, die nicht jeder Fachmann drauf hat.

Diese Gratwanderung gelingt Lorenz Wagner ganz herausragend. Wagner ist einer der Leuchttürme des deutschsprachigen Journalismus und für seine Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden. Nicht ohne Grund.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Hier schildert er die Geschichte des weltweit angesehenen Mediziners Henry Markram, genauer die seines Sohnes Kai und natürlich damit auch die Geschichte der Beziehung zwischen dem Hirnforscher und seinem Sohn. Denn der Sohn ist kein Irgendwer, sondern mit einer Krankheit geplagt - vielleicht auch gesegnet? Kai ist Autist. Und damit einer von vielen, der eine "Krankheit" hat, die trotz der Entdeckung des Autismus durch Hans Asperger vor vielen Jahren grundlegend verkannt wurde.

Der Vater als Therapeut und Wissenschaftler? Sicher ist, Markram erkennt nach zahllosen Irrwegen, die beide an den Rand des Erträglichen bringen, dass Autismus einer starken Überreizung des Gehirns entspringt. In seinem Fall fühlt Kai zu viel, das Gehirn ist übervoll von Gefühlen. Aber: Einen seelischen Mülleimer, in dem er alles loswerden könnte, den gibt es für ihn nicht. Kai kann nicht vergessen. Und so versucht das Kind, sich von äußeren Einflüssen - gleich ob seelischen, olfaktorischen, optischen oder akustischen - zu schützen und schottet sich auf seine Art von der Umwelt ab.
Wagner beschreibt sorgsam recherchiert und sachlich, dennoch mitfühlend und faszinierend. Ein definitiv sehr ungewöhnliches Buch.

Lorenz Wagner, Der Junge, der zu viel fühlte, Europaverlag , 214 S.,18,90 Euro

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