| Jazzverband Baden-Württemberg stellte in Karlsruhe Modellprojekt vor
Karlsruhe. Neue Wege beschreitet der Jazzverband Baden-Württemberg: „Jazz für Kinder“ heißt das Projekt, mit dem der Dachverband der 37 Jazzclubs im Lande sich aktiv für junges Publikum öffnen will. Die bundesweit bisher einmalige Initiative, die von der Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt wird, wurde jetzt in Karlsruhe vorgestellt.
Hintergrund der Initiative: Die Besucher von Jazzkonzerten gehören oft nicht zur jüngeren Generation, obwohl Jazz eine Musik ist, die voller Dynamik und Kreativität steckt und speziell für Kinder hochinteressant sein kann. Da sich mittlerweile zahlreiche Projekte etabliert haben, in denen bekannte Jazzmusiker mit pädagogischen Ansätzen versuchen, die junge Generation an Jazz und Improvisation heranzuführen, war das für den Vorstand des Jazzverbandes Anlass, die beiden Fäden zusammenzubringen.
Unter dem Arbeitstitel "Jazz für Kinder" sollen für zwei Jahre in den Clubs Baden-Württembergs Musikprojekte für den Nachwuchs in Verbindung mit örtlichen Kooperationspartnern wie Musikschulen organisiert werden. "Ziel ist, Kinder längerfristig für musikalische Kreativität zu begeistern und so auch mittelfristig jüngeres Publikum zu gewinnen", erläuterte Bernhard Henkel, Vorsitzender des Jazzverbandes aus Karlsruhe. Der Jazzclub Karlsruhe machte bereits äußerst positive Erfahrungen mit einen Konzert für Kinder mit Peter Lehels "Hoppel Hoppel- Rhythm-Club", das ausverkauft war und ist selbstverständlich mit dabei.
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