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Harald Schwiers über den Karlsruher Literat Matthias Kehle

Harald Schwiers im kunstportal-bw


Matthias Kehle
Der Dichter sitzt fest im Sattel

"Hornisgrinde" steht auf einem Schild im Arbeitszimmer von Matthias Kehle. Es weist grob gen Süden. Und tatsächlich kann man von der Wohnung im fünften Stock in der Nähe des Albtalbahnhofes bei klarer Luft auch die höchste Erhebung des Nordschwarzwaldes sehen. Das Schild – wo immer auch gefunden – hat symbolische Bedeutung für den Karlsruher Schriftsteller und Journalisten. Berge sind seine Welt. Er erkennt die Gipfel des Schwarzwaldes und vor allem die der Alpen allein am Profil und weiß, wie lange man von Kuppe A nach Berg B benötigt. Zu Fuß. Er hat sie nicht alle, aber viele erlaufen und bestiegen. Hoch oben fühlt er sich wohl, besonders dann wenn unten – also bei uns, in der Tiefebene – der Nebel hängt.

Matthias Kehle (rechts) und Harald Schwiers

Bild oben: Autor und Autor prügeln sich liebevoll mit gut verpackten Worten; Foto: Artis

Und es soll vorkommen, dass Matthias Kehle bei Aussicht auf schöne Aussicht "oben" stracks seine Gemächer verlässt, Arbeit und Texte stehen und liegen lässt und sich mit Bahn oder KVV in den Schwarzwald aufmacht. "Es lohnt", sagt er, "man kann weit sehen und das Hirn entleeren." Da zahlt sich die Wohnung mit fast Gleisanschluß aus: "Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich."
Natürlich geht das nur dann, wenn das anstehende Arbeitspensum den spontanen Ausflug zulässt. Aber: Es gibt Spielräume. Und die kann man nutzen. Matthias Kehle entspricht so gar nicht den Klischees von Schriftstellern und Journalisten. Denen wird ja gemeinhin schludriger Umgang mit dem Wecker und ein eher feucht-fröhliches Dasein nachgesagt. Nicht dass Kehle etwas gegen einen guten Tropfen einzuwenden hätte. Durchaus nicht. Aber eben alles zu seiner Zeit. Das bedeutet: Nicht bei der Arbeit. Die beginnt für den Schriftsteller bereits morgens um 8 Uhr. Für Autoren eine ungewohnte Zeit. Gut, da entledigt er sich auch seiner journalistischen Pflichten, u.a. für Tageszeitungen der Region oder die Klappe Auf. Doch auch das Schreiben eines feuilletonistischen Beitrages ist um diese Tageszeit wahrlich nicht jedermanns Sache. Musik kommt für ihn beim Tippen an einem Laptop aus der Zeit „vor der Währungsreform“ auch nicht in Frage. Disziplin ist Trumpf. Die braucht man übrigens auch beim Wandern. Zumindest, wenn es bergauf geht. "Bergab noch mehr!", ergänzt er.

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