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Für die schönen Ecken und die typischen Besonderheiten, die der Karlsruher für
das hält, was seine Stadt liebens- und lebenswert macht, dafür hat Angelika Stepken
bislang kaum Zeit gehabt. Vor gut einem Jahr trat sie die Geschäftsführung des
Badischen Kunstvereines an. Seitdem hat sie einen Arbeitstag, der gut und gerne mit 14 Stunden
gefüllt, aber damit meist noch nicht beendet ist. Nicht dass Angelika Stepken an einem
8-Stunden-Bürojob auch nur irgendetwas gelegen wäre; als Freiberuflerin, die sie
lange war, kennt sie eine solche Haltung nicht - aber ein wenig mehr Zeit, das käme
ihr schon gelegen
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Die würde sie vermutlich im Büro des Badischen Kunstvereines oder unterwegs in dessen
Interessen verbringen. Aber doch: Angelika Stepken hat es immerhin einmal zu einem kurzen
Ausflug in den Schwarzwald gebracht und auch schon die Vorzüge des Lauterburger Supermarktes
am Samstagnachmittag entdeckt. Zum Besuch eines Biergartens hat es zwar noch nicht gereicht - der
nächste Sommer kommt bestimmt...
Ein Umzug von der quirligen Großstadt Berlin nach Karlsruhe bringt zwangsläufig
Umstellungen mit sich. Statt Karlsruhe hätte Angelika Stepken auch nach München
gehen können.
Weiter, bitte
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