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ja, ich möchte diese kurzen texte als „gedichte“ bezeichnen, dichteste texte, seite für seite impressionen, die aus skizzen und bildern gezogen werden, oder ihnen gegenübergestellt – „Es heißt, die Tiere sprechen erst, wenn sie an der Reihe sind …“ – ein text-kunst-buch, das seinesgleichen nicht kennt. kurztexte, die voller überraschungen sind, wortsammlungen, die ins eigentliche vordringen wollen, der schreibende auf entdeckungsreise, der lesende als abenteurer, der die gedanken weiterführt. aus den zeichnungen hinein in die worte, und die blumen in unseren köpfen entfalten sich.
anselm glück: schatten abtasten. geb., 160 s., jung und jung verlag, salzburg/wien 2009, 25 euro.
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