| Ein Kunstweg entsteht
Realisierung eines beispielhaften Kunstprojektes in Muggensturm
Günter Westermann
"Wo hat Eva eigentlich den Apfel gelassen?“

Big (102 K) auf Klick Mit dem Titel „Wo hat Eva eigentlich den Apfel gelassen?“, der letztendlich auf einer biblischen Thematik basiert, soll Anlaß zum Nachdenken und zum Beantworten von Fragen gegeben werden. Was wäre aus der Menschheit geworden, wenn Adam nicht in den Apfel gebissen hätte. Gleichzeitig ist bis heute nicht genau definiert, wo besagter Apfel den ihm Eva vom Baum der Erkenntnis reichte, verblieben ist. Oder aber, ob es sich bei der Frucht überhaupt um einen Apfel handelte, weil man die Scham ja mit Feigenblättern bedeckte.
Wie dem auch sei, wird bis zum heutigen Tag der Symbolkraft des Apfels auf vielerlei Art und Weise gehuldigt. So steht der Apfel für Verführung und Sünde, für Versuchung und Fruchtbarkeit, aber auch für Vergänglichkeit, was wiederum der Ausstellungsthematik, auch in Verbindung mit den verwendeten Materialien entspricht.
Die „vergänglichen Materialien“ des Stuhles sind Dachlatten von einem Abbruchhaus und Rinde von den Bäumen des Waldes gesammelt. Der Apfel aus Pappmaché, letztendlich Zeitungen die vergängliche Nachrichten oder aber Todesanzeigen enthalten.
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