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Jan Václav Antonín Stamic (1717-56), der sich selbst Johann Stamitz nannte, gehörte zu den Mitbegründern der Mannheimer Schule. Sein Sohn Carl (1745-1801) machte den eleganten Kompositionsstil der frühen Klassik, der die Entwicklung von Sinfonien und Konzerten maßgeblich beeinflusste, auch im Ausland bekannt, indem er als Hofkomponist des Herzogs Louis de Noailles wirkte und Gastspielreisen nach Holland, England oder Russland unternahm. Der Oboist Paul Verner und der Fagottist Michael Verner vereinen den früh verstorbenen Vater und den weitgereisten Filius nun auf einer gut gelaunten Entdeckungsreise in das experimentierfreudige 18. Jahrhundert. Vor allem die ungewöhnlichen Besetzungen, welche die Verners mit dem New Vlach Quartett und dem Czech Chamber Orchestra zusammenbringen, wecken die Neugierde auf mehr Stamitz-Werke, die bislang vor allem in Liebhaberkreisen oder im Rahmen der „Mannheimer Sommerakademien“ gepflegt werden.
Johann & Carl Stamitz: Werke für Oboe und Fagott, Arta
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