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Stegemann Musikkritik 34

Thorsten Stegemann in der Virtuellen Kulturregion

Werner Egk: Der Revisor


Auch im Jahr seines 100. Geburtstages gehört Werner Egk noch immer zu den unbekannteren Komponisten des 20.Jahrhunderts.
Seine Opern und Ballette waren zwar alles andere als erfolglos, eine anhaltende Breitenwirkung blieb ihnen allerdings verwehrt. Dieser eigenartige Umstand mag damit zusammenhängen, dass Egks Musik - anders als die eines Orff, Henze oder Fortner -
auf spektakuläre Entwürfe verzichtet und statttdessen eher als homogene Weiterentwicklung historischer Entwicklungen verstanden werden muss.

Eine solche Kompositionsphilosophie eignet sich nicht für reißerische Schlagzeilen, doch sie kann sehr wohl Werke von außergewöhnlicher Qualität hervorbringen. Zum Beispiel die 1957 uraufgeführte Opera buffa "Der Revisor", deren gesellschaftskritische Dynamik über den brillanten Text hinausgeht.


Egk aktualisiert nicht, er verwandelt Gogols Provinzposse über Doppelmoral und Korruption durch die stilistische Vielfalt und Prägnanz einer souveränen Tonsprache in eine zeitlose Parabel.
Die entfaltet auch auf der derzeit einzigen Gesamteinspielung ihre Wirkung. Der Mitschnitt einer Produktion des Theaters Augsburg lebt vor allem von dem gut disponierten Philharmonischen Orchester Augsburg unter Leitung des Egk-Kenners Hans Norbert Bihlmaier. Aber auch Douglas Nasrwai (Chlestakow), Michael Dries (Stadthauptmann), Janet Walker (Anna) und Cornelia Zink (Marja) tragen - mit sichlticher Freude an der (leider) selten zu lösenden Aufgabe - entscheidend zu dem rundum gelungenen und erfreulich unterhaltsamen Gesamteindruck bei.

Die Doppel-CD enthält neben der Gesamtaufnahme übrigens zwei kurze Interviews mit Werner Egk und CD-ROM-Animationen mit weiteren Informationen zur Oper
"Der Revisor".

Werner Egk: Der Revisor, Arte Nova, 2 CDs

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