| In fast allen Schöpfungsmythen der Menschheit entsteht die Welt aus einer chaotischen Finsternis: Durch die Scheidung des Lichts von der Finsternis werden Tag und Nacht erschaffen. Die mythischen Geschichten und die Benennung des Formlosen entschärfen die Furcht, die von der Nacht ausgeht. Die Dunkelheit, in der die Konturen verschwimmen, der Raum sich aufzulösen und die Zeit langsamer zu vergehen scheint, kann jedoch bis heute – trotz Elektrifizierung – höchst unterschiedliche, doch stets intensive Empfindungen auslösen. Seit jeher beschäftigt so die Menschen das Thema der Nacht mit all seinen widersprüchlichen Phänomenen im Alltag, in Erzählungen und in der Kunst. Seit dem 15. Jahrhundert erfreuen sich Nachtdarstellungen in der bildenden Kunst besonderer Beliebtheit:
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Martin Honert, Laterne (Expo 2000 Hannover), 2000 Online-Ausstellung:
Kate Waters: Bond Street, 2008
Oliver Boberg: Gasse, 2003
Ralf Peters: Porträt rot, 1998
Thomas Ruff: , Nacht 11 I, 1992
Martin Honert: Laterne (Expo 2000 Hannover), 2000
Frank Bauer: Dietmar, Sophie & Celine, 1998
Karin Kneffel: 2007, Öl auf Leinwand
Simon Pasieka: Venus, 2006
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