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Karlsruhe malt – 1980 und jetzt © Foto Kai Widdecke Aus der Spannung von Distanz und malerischer Disziplin entstanden in den letzten 30 Jahren ihres Freischaffens sieben unterschiedliche Welt-Bilder, deren Entwicklung verdeutlicht, wie sich unter der Maßgabe unbedingter Treue zur Malerei ihr Herkommen aus der „Karlsruher Schule“ allmählich in eine inhaltliche und formale Eigenständigkeit und selbständige Handschrift weiterentwickelt hat. Die Weiterentwicklung führte zu einer Beschäftigung mit Problemfeldern, denen sich die globalisierte Gesellschaft gegenübergestellt sieht. Nicht von ungefähr spielt bei einigen deshalb der Topos „Heimat“ als Rückbesinnung auf eigene Identitäten eine Rolle in den Motiven und Themenstellungen, sichtbar beispielsweise an der Bildmetapher „Haus“. Allerdings geschieht der Identitätsbezug unter Einbeziehung notwendiger interkultureller Grenzüber-schreitungen, die keine „Heimattümelei“ zulässt. Die Ausstellung bietet dem Besucher die Vergleichsmöglichkeit zwischen den Arbeiten zu Beginn der 1980er Jahre und der aktuellen Produktion. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank großzügig unterstützt wurde. Die Vernissage am 25. Februar 2010 war mit über 150 Personen überdurchschnittlich gut besucht. Zu den Gästen gehörten die Galeristen Ewald Schrade und Alfred Knecht ebenso wie der Rektor der Kunstakademie Karlsruhe Professor Erwin Gross sowie zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus der Region Karlsruhe und Freiburg.
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