home > - Riccardo Benassi im ZKM 06. Januar 2019
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ZKM Karlsruhe im kunstportal-bw

ZKM Karlsruhe im Kunstportal Baden-W¢®¢®¡¡ì¬©örttemberg

www.zkm.de

Das ZKM Karlsruhe im kunstportal-bw

06.01 – 19.01.2020

Riccardo Benassi | Morestalgia

In seinem Projekt »Morestalgia« erforscht Riccardo Benassi das vage Gefühl der Nostalgie und dessen soziale Auswirkungen in einer Zeit, in der das Internet das Leben durchdrungen hat.

Das Werk nimmt die Form eines multisensorischen Environments an, ein »hyper-designed object«, das aus einem durchlässigen LED-Vorhang besteht, der Bild, Text und Ton in Verbindung mit den neuartigen technischen Eigenschaften des Objekts setzt.

ZKM Karlsruhe im kunstportal -bw

© Bild: Riccardo Benassi, ZKM | Karlsruhe

Mit der Wortschöpfung »Morestalgia« zielt Riccardo Benassi auf eine Verknüpfung der Ideen von »Nostalgie« und »Internet«, indem er verschiedene Themenbereiche wie Erinnerung und Affekt, Migration und Heimweh, Phänomenologie und Interface-Design wie auch Geschichte und Zukunftsforschung untersucht und verbindet. Seinen Ausgang nahm das Projekt in der Analyse des Künstlers von spezifischen Trends in der elektronischen Musik und im Rap, die sich daraufhin in einer Studie über die Polarisierung zeitgenössischer Politik niederschlug. Das Konzept der »Zugehörigkeit« wurde hier vom Künstler in Bezug auf neue Arten von populistischen Strömungen und terroristischen Organisationen geprüft.

Nach Ansicht von Riccardo Benassi kann der Neologismus »Morestalgia« als »Augmented Nostalgia« [erweiterte Nostalgie] definiert werden. Diese ist eine spezifische Art von Heimweh, deren Schmerzempfinden eher dem Gefühl des Neides, Mangels oder Verlusts ähnelt. Morestalgische Personen zeichnen sich durch den Wunsch aus, eine mögliche Erfahrung zu leben, welche sie jedoch nicht als Erinnerung ihrer eigenen Vergangenheit abrufen, sondern durch immersive Navigationserfahrungen des Netzes ersetzen.

Der Künstler formuliert so die Frage, wie soziale Netzwerke und Online-Communitys zur Vereinheitlichung und Normierung subjektiver Vergangenheit beitragen können. Kann digitales Einfühlungsvermögen zum nützlichen Instrument der Zukunftsgestaltung werden und sich von der Illusion einer gemeinsamen Vergangenheit lösen? Mit anderen Worten, wie lässt sich ein subjektives Zugehörigkeitsgefühl in eine potentiell kollektive Zukunft umwandeln?

»Morestalgia« setzt die Reihe Benassis jüngster Video-Essays fort:In den letzten fünf Jahren hat der 1982 in Cremona geborene und in Berlin lebende Künstler neben textbasierten Medienskulpturen eine Reihe von Video-Essays geschaffen (»Techno Casa« (2013–2015) und »Phonemenologie« (2015–2018)), die sich mit den Auswirkungen von Technologie auf unser tägliches Raumverhältnis beschäftigen und vor allem untersuchen, wie technologische Geräte die Strukturen des Lebens und der Organisation des Realen radikal verändert haben.

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