Eine kurze Geschichte der Fotokunst
präsentiert anhand von Werken aus der Sammlung
20. Juni – 20. September 2020

Michael Wesely
Stilleben (5.1. – 12.1.2010), 2010
C-Print auf Ultrasec
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die Ausstellung gibt anhand der Fotokunst-Sammlung des Kunstmuseums Heidenheim einen Einblick in den Umgang von Künstlerinnen und Künstlern mit dem Medium der Fotografie im 20. Jahrhundert.
Dabei reicht das Spektrum von den Anfängen der künstlerischen Nutzung der Fotografie im Neuen Sehen der 1920er Jahre bis zu aktuellen Formen der Fotokunst. Im Fokus stehen hauptsächlich jene fotokünstlerischen Strategien, die sich seit den 1960er Jahren entwickelt haben und das heutige Bild der Fotokunst prägen: Fotografie als Dokumentation von temporären Happenings und Land Art-Projekten, fotografische Rollenspiele (Cindy Sherman), die Appropriation Art (Hans-Peter Feldmann), die künstlerische Fotografie des Intimen (Nan Goldin) und des Objektiven (Bernd und Hilla Becher und die Becher-Schule). Darüber hinaus zeigt die Ausstellung, wie die Fotografie heute von jungen Künstlerinnen und Künstlern als hybrides Medium verwendet wird, das Fotografie mit Installation, Video und Drucktechnik verbindet.

Mit Werken von Bernd und Hilla Becher, Boris Becker, Karl Blossfeldt, Rineke Dijkstra, Andreas Feininger, Hans-Peter Feldmann, Hans Finsler, Nan Goldin, Raoul Hausmann, Candida Höfer, Heinrich Kühn, Hiroyuki Masuyama, Laszlo Moholy-Nagy, Walter Niedermayr, Peter Piller, Christian Schad, Thomas Struth, Raoul Ubac, Michael Wesely, Edward Weston, Heinrich Zille u.v.a.m.