Ton Erde Wandel

07. – 29. November 2020 | GEDOK Karlsruhe im kunstportal-bw
Eine multimediale Rauminstallation von Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe

Malerei – Objekt – Klanginstallation – Lyrik – Plastik

Meggi Rochell: Occupation,2020
Steinzeug, Engabe, Glasur
© Künstlerin, VG Bildkunst Bonn 2020
Bildbearbeitung: Wolfgang Gießler

Silvia Asshoff-Graeter, Malerei |Karin Bruder, Literatur | Meggi Rochell, Plastik/Installation | Dorothee Schabert, Musik | Rose Schrade, Installation

GEDOK Künstlerinnenforum
Markgrafenstr.14 (Ecke Fritz-Erler-Str.)
76131 Karlsruhe, Haltestelle: Kronenplatz

Vernissage: Sa, 07.11.2020, 14-18 Uhr
Künstlerinnen führen stündlich durch die Ausstellung;
Finissage: So, 29.11.2020, 14-18 Uhr
Künstlerinnen führen stündlich durch die Ausstellung.

Öffnungszeiten: Mi – Fr 17-19 h, Sa + So 14 – 16 h
12-minütige Klanginstallation alle 45 Minuten

Lesung am So, 29.11.2020 um 11 h mit den Autorinnen Martina Bilke, Karin Bruder und Sabine Stern, begleitet vom Querflötentrio „VerQUER“

TON ERDE WANDEL Veränderung und Bewahrung unseres Planeten, ein Thema von großer Aktualität, wird mit den Mitteln der Literatur, der Musik, in Bildern und mit Installationen verdeutlicht. Dorothee Schabert legt ihrer Komposition die Urkraft der Menschwerdung, den Atem, zugrunde. In diese Klanginstallation werden lyrische Texte von Karin Bruder und sonore Anrufungen der Muttergottheiten eingewoben. Auf diesem Grund entfaltet sich die multimediale Rauminstallation TON ERDE WANDEL. Den beständigen Wandel unseres Planeten thematisiert Rose Schrade. Ausgehend vom Quell allen Lebens, Luft, Erde, Wasser, über die anthropogene und technische Entwicklung, bis hin zu Überfluss und Wegwerfgesellschaft zeigt sie die Potenziale und die Mängel der heutigen Welt auf. Eine sinnvolle Ergänzung findet dies in der eindrucksvollen Installation von Meggi Rochell, die auf drastische Weise die Problematik der Ernährung von Milliarden Menschen ins Bewusstsein ruft und die Bedrohung unseres Planeten durch fortwährende Einengung, Überwachung und Ausbeutung aufzeigt. Silvia Asshoff-Graeter greift den Aspekt der Zeit auf und zeigt, dass der Homo sapiens einen äußerst kleinen Abschnitt auf der Skala der Erdgeschichte belegt. Ihr monumentales Menschengesicht, bei dem nicht sicher ist, ob es der Erde entwächst, oder in sie zurücksinkt, verdeutlicht die Vergänglichkeit allen Seins und nährt die Hoffnung auf einen stetigen Neubeginn.

Unterstützt von der Stadt Karlsruhe