“Die Nähe und die Ferne”

Ausstelllung der GEDOK Karlsruhe | 09. – 31.01.2021

Cornelia Weihe: Am Fluss
96 x 180 cm
Im Rahmen der Städtepartnerschaft Karlsruhe-Halle präsentiert Cornelia Weihe ihre Werke in der Ausstellung

„Die Nähe und die Ferne”Plastische Arbeiten | Zeichnungen | Malerei

Eröffnung: Freitag, 08.01.2021, 16 – 20 h in Anwesenheit der Künstlerin
Einführungstext der Künstlerin liegt aus
Ausstellungsort: GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr.14 (Ecke Fritz-Erler-Str.), D-76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten: Mi. – Fr.  17 – 19 Uhr, Sa. und So. 14 – 16 Uhr
Finissage: Sonntag, 31.01.2021,14 – 18 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin

In ihrer Ausstellung DIE NÄHE UND DIE FERNE präsentiert die Künstlerin Cornelia Weihe plastische Arbeiten, Zeichnungen und Malerei aus den letzten Jahren. Inhaltlich verarbeitet sie immer wieder klassische Themen wie Körper, Kopf und Landschaft, deren Interpretation stets im Spiegel der Zeit zu sehen ist. Vor allem die Arbeiten aus Stahl stehen im Kontrast zu realistischen Formen, lassen aber dennoch die Nähe zum Vorbild erkennen.
Ein häufig vorkommendes Thema in Cornelia Weihes Werk ist „Der Wanderer“.

Cornelia Weihe: Das Kleid
Höhe 64 cm

Er begegnet uns als zeitlos wandelnder Weltbetrachter, ein Fortschreitender, ein Suchender, der keine beständigen Antworten hat.
Mit ihren Zeichnungen schickt uns die Künstlerin auf eine Reise in die unmittelbare Nähe des Menschen. Physiognomie, Haut und Hand erzählen emotionale Geschichten, lassen äußeres Erscheinungsbild und dessen Ausdruck doch auf seine innere Verfassung schließen. Weihe interpretiert Physiognomie als das Wahrnehmen des Fremden im Anderen. Vor allem das Portrait beschränkt sich nicht aufs Abbilden, sondern ist als „Ausdruck seiner Zeit“ zu verstehen. Der Bruch zum Abbild ist dadurch unausweichlich. 


Inspiriert durch die Farben, die Strukturen und die atmosphärischen Szenarien der Natur, erzählen Cornelia Weihes Bilder von der Weite der Landschaft, vom Kosmos der Naturerscheinungen, dem trockenen Grasgewirr am Flussufer, dem grauen Himmel über dem stillen See oder dem Sog des schattigen Waldes. DIE NÄHE UND DIE FERNE zugleich, festgehalten in einem Moment – einem Moment des Verweilens. Die Natur als naher, vertrauter und zugleich ferner Ort.
Cornelia Weihe ist Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin. Sie lebt und arbeitet in Halle (Saale), wo sie als künstlerische Mitarbeiterin der Bildhauerklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle tätig ist.

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