Kunsthalle Vogelmann der Stadt Heilbronn im kunstportal-bw

Skulptur und Plastik von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Verleihung des Ernst Franz Vogelmann-Preises (alle 3 Jahre, gemeinsam mit der gleichnamigen Stiftung).

Kunsthalle Vogelmann der Stadt Heilbronn,
© Stadt Heilbronn, Foto: Dietmar Strauß

Ausstellungen / Programm 2020

18.07. – 01.11.2020: | 5. Ernst Franz Vogelmann-Preis – Ayşe Erkmen

14.11.2020 – 21.02.2021: René Groebli. Vom Neuen Sehen zur Farbfotografie

Die Kunsthalle Vogelmann ist seit dem 07. Mai wieder geöffnet
Vom Blauen Reiter zu den Jungen Wilden
Expressive Malerei aus einer unbekannten Privatsammlung
// 29.02. bis 28.06.2020

Die expressionistische Malerei des 20. Jahrhunderts steht im Fokus einer süddeutschen Privatsammlung, die in der Kunsthalle Vogelmann nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Mit großer Leidenschaft für die Kunst wurde die Kollektion über 25 Jahre hinweg aufgebaut und gewährt einen persönlich geprägten Blick auf Entwicklungen innerhalb der deutschen Malerei seit der Jahrhundertwende. Die Ausstellung spannt einen Bogen von Werken des sich ankündigenden Expressionismus um 1900, über Gemälde von Vertreter*innen der Künstlergruppen „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“, bis hin zu Beispielen des Verismus und figurativem Expressionismus. Sie versammelt Arbeiten von Schlüsselfiguren der deutschen Malerei wie Lovis Corinth, Karl Hofer, Karl Hubbuch, Alexej von Jawlensky, Max Liebermann, Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff. Im Anschluss an die Ausstellung wird die hochkarätige Privatsammlung für zehn Jahre als Leihgabe die Bestände der Städtischen Museen Heilbronn bereichern.
Wie sich die expressive Malerei in Deutschland seit den 1980er Jahren weiterentwickelt hat, zeigen exemplarisch die von der zweiten Sammlergeneration der Familie zusammengetragenen Kunstwerke. Dazu gehören Bilder der so genannten „Jungen Wilden“ Elvira Bach und Helmut Middendorf aber auch Positionen wie Ruth Baumgarte, Malte Brekenfeld und Sighard Gille. Sie treten in einen spannungsreichen Dialog mit den Wegbereiter*innen der expressionistischen Kunst.
Wie sich die expressive Malerei in Deutschland seit den 1980er Jahren weiterentwickelt hat, zeigen exemplarisch die von der zweiten Sammlergeneration der Familie zusammengetragenen Kunstwerke. Dazu gehören Bilder der so genannten „Jungen Wilden“ Elvira Bach und Helmut Middendorf aber auch Positionen wie Ruth Baumgarte, Malte Brekenfeld und Sighard Gille. Sie treten in einen spannungsreichen Dialog mit den Wegbereiter*innen der expressionistischen Kunst.