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Hinkelstein 33
From out of this darkness and into the day
Jeden Sonntag gute Nachrichten und manchmal kluge Gedanken.
Liebe kunstportal-bw Leserinnen und Leser, hallo Abonnent,
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The Art 2 B – es könnte gelingen? Flanieren (im April?) on a winters day.
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Bild oben: Katharina Trudzinski: Katalog November Walk, S. 49 © Künstlerin, VG Bildkunst Bonn 2025 „Stört es Sie, wenn ich das Solo noch lauter höre?“ fragt mich meine Sitznachbarin im randvollen Zug von Schwäbisch-Hall Hessental nach Crailsheim; eine der zahlreichen Stationen auf meiner Heimreise von Bietigheim-Bissingen ins heimische Dorf Lohr nahe Rothenburg ob der Tauber; hier in das kleine Lohr (gar nicht mal so weit weg vom großen Lohr am Main nahe Frankfurt.) kommt man halt nicht ganz so einfach, und so dauert es manchmal länger und man lernt, die Zeit zu nutzen – idealerweise nach meinem alten Motto: Zeit für Kunst ist gewonnene Zeit.
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Das Solo, das meine Sitznachbarin laut hören will ist nicht irgendein Solo, ganz im Gegenteil: Mark Knopfler: Telegraph Road. Seit sie zugestiegen ist ,hört die für Dire Straits eigentlich viel zu junge Frau eben diesen Song in Dauerschleife auf ihrem Smartphone. Das Gitarren-Solo von Mark Knopfler ist sowieso der Überhammer, besser geht kaum.
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„Nein, mach so laut wie’s geht“ antworte ich deshalb aus voller Überzeugung. Ein Glück: sie tut es, und ich träume weiter entlang den lyrischen Bildern im Ausstellungskatalog November Walk – von Katharina Trudzenski, deren aktuelle Ausstellung „Slalom“ in der städtischen Galerie Bietigheim Bissingen vorgestern am Freitag eröffnet wurde, und die ich am Donnerstag vorbesichtigen durfte.
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Auch im Kunstkatalog geht es weiter mit Musik: All the leaves are brown and the sky is gray I’ve been for a walk On a winter’s day .
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Das ist einer der ganz wenigen Texte im Katalog von Katharina Trudzinskis Katalog, dessen Titel sich mir erklärt aus den beiden Textzeilen (aus California Dreamin‘ von „The Mamas & The Papas“ beginnt. Die beiden Zeilen zu lesen genügt, um den unvergessenen Ohrwurm wieder im Kopf mitzusummen.
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Bild oben: Katharina Trudzinski: “Ohne Titel“ („Bank“) , 2024 © Künstlerin, VG Bildkunst Bonn 2025
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Eigentlich aber besteht der qualitativ hochwertige Katalog nur aus Bildern: Fotos skulpturaler Eingriffe der Künstlerin in die (Stadt-) landschaften, in denen sie also nicht nur einfach mal so spazieren geht, sondern die sie verändert, verfremdet und damit an Bekanntes erinnert.
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Wieder sind es die Verbindungen von Bildender Kunst, Musik und Lyrik, die auch auf einer Geschäftsreise die Zeit nicht vertreiben, sondern wahrnehmen, spüren lassen. Denn lyrisch ist die Kunst von Katharina Trudzenski allemal.
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Deshalb komme ich zurück auf Telegraph Road: die schönste Zeile in diesem Blues. Mark Knopfler beschreibt das Gefühl, das man haben kann, auch wenn es gerade schon Abend wird auf meiner Heimreise (nicht im November, sondern) Anfang April: From out of this darkness and into the day.
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Zu dieser guten Stimmung passen sicher auch
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die guten Nachrichten im kunstportal baden-württemberg am Sonntag, dem 06.04.2025:
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Wir wünschen Ihnen einen mindestens wunderbaren Sonntag,idealerweise mit einem Spaziergang durch eine überraschend durch Kunst efrischend verfremdete Umwelt in Stadt und Land. Sehen Sie selbst!
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Herzliche Grüße Obelixa und das gesamte Redaktionsteam des kunstportals baden-württemberg
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