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Hinkelstein 25 | So, 09.02.2025: | Erinnerungen an die Zukunft II
Jeden Sonntag gute Nachrichten und manchmal kluge Gedanken.
Liebe kunstportal-bw Leserinnen und Leser, hallo Abonnent,
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Erinnerungen an die Zukunft – II: Das Imperium schlägt zurück Wer den letzten Hinkelstein (24.) noch in Erinnerung hat (wer nicht, kann ihn ja jederzeit nachlesen, weil es ja unseren Newsletter Hinkelstein genialerweise auch im redaktionellen Teil des kunstportals-bw gibt), erinnert sich womöglich, dass ich hier ein groß gedachtes Projekt, angekündigt hatte, das mir auch tatsächlich konkret vorschwebte - eine Vision?
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Die Idee oder Vision war nicht weniger als ein eigener ART-Browser, ein Browser, der einen anderen, kreativeren Blick auf unsere Wirklichkeit liefert, ermöglicht und sogar forciert! Ganz frei von aller überkommerzialisierten, blinkenden und überhaupt vielfältigst nervenden Werbung und verleumdungstheoretischem Unfug, sollte der neue Browser werden und in einem - vom Nutzer optisch und inhaltlich einstellbaren - Fenster jederzeit Kunst ins Bild bringen: - als kreativitätsfördernde Anregung bei der Arbeit, - als Anregung für den Feierabend oder das Wochenende und - durchaus auch als geistige Bereicherung - pourquois pas? Die obige Hervorhebung der "Vision", die mir "konkret vorschwebte" bezieht sich auf den früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt, der einmal sagte: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen".Heute muß ich, der ich früher (in meinem Alter ist früher schon verdamm' lang her, verdammt lang ...) kein Freund von Helmut Schmidt war, sagen, dass er wohl auch hier recht hatte. Hiermit also trete ich hochoffiziell und amtlich zurück von meiner Browser-Ankündigung, die mehr getragen war von kerngesundem Zweckoptimismus als von tatsächlicher Realisierbarkeit. Noch sehr viel mehr wäre zu sagen ...
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Stattdessen wenden wir uns besser wieder der Kunst zu, wobei die Verbindungen zwischen Kunst und Medien, zwischen gesellschaftlicher Wirklichkeit und Medienwirklichkeit im Fokus unseres Nachdenkens bleiben werden.
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Bild oben: Johan Grimonprez: DoubleTake: Videostill_2009; © Johan Grimonprez; ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
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Hierzu empfehlen wir, den kompletten Pressetext des ZKM, zu lesen. Der letzte Absatz spiegelt unsere bisherigen Reflexionen zu diesem Thema wieder: Unter Bezugnahme auf Paul Virilio sagte Johan Grimonprez einmal, dass jede Technologie auch ihren eigenen Unfall hervorbringt: „Mit dem Schiff hat man den Schiffbruch erfunden, mit dem Fliegen den Flugzeugabsturz“, so der französische Philosoph und Medientheoretiker. Man könnte hinzufügen, dass mit der Erfindung der virtuellen Realität und der KI die Wirklichkeit verunfallt ist. Grimonprez' Arbeiten weisen also nicht nur darauf hin, dass die Medien heute nicht mehr die Realität einholen müssen, sondern dass es vielmehr die Realität ist, die heute die Medien einholen muss. (Pressetext ZKM)
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Hier werden wir versuchen, weiter zu arbeiten und nachzudenken. Alle Überlegungen zu neuen Browsern und großen Projekten haben wir einstweilen a) uns abgeschminkt; in Mannheim sagt man: "kannste Dir in die Haare schmieren..." b) ganz in den Hinterkopf verdrängt. Denn die Hoffnung gibt uns nicht auf; daß wir irgendwann vielleicht doch noch einen Teil III unserer Browser-Gedanken mitschreiben werden: Bleiben wir in der Bildsprache von George Lukas: Erinnerungen an die Zukunft – III: die Rückkehr (na ja, vielleicht nicht die der Jedi-Ritter, aber immerhin:) des freien Internets.
Bis dahin bleiben wir mit dem Hinkelstein (in unserer Enklave des freien Internets, im kunstportal-bw) im uneinnehmbaren Dorf von Asterix und Obelix, das ja auch dem Imperium erfolgreich widersteht. Wir bleiben also optimistisch, denn nur wir haben den Zaubertrank: wie jeden Tag gibt es auch heute
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die guten Nachrichten im kunstportal-baden-württemberg am So, dem 09.02.2025:
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