Verborgene Spuren: Jüdische Künstler*innen, Architekt*innen und Fotograf*innen in Karlsruhe

05.12.2020 – 28.02.2021

Gustav Wolf: Selbstporträt, um 1933; Städtische Galerie Karlsruhe

Die Präsentation stellt erstmals die Kunstschaffenden vor, die durch das unmenschliche Terrorsystem der Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben oder sogar ermordet wurden. Die Ausstellung ihrer Werke und die Erzählung ihrer Lebensgeschichten sollen die Erinnerung an diesen dunkelsten Teil der deutschen Geschichte wach halten. Entscheidend ist dabei nicht die Frage, ob sie im Sinne einer spezifisch jüdischen Tradition gearbeitet oder eine entsprechende Ikonografie in das Zentrum ihres Werkes gestellt haben, sondern die Tatsache, dass sie als Künstler*innen, Architekt*innen und Fotograf*innen, die enger oder weiter mit dieser Stadt verbunden waren, zu deren kulturellem Reichtum entscheidend beigetragen haben. Mit Werken unter anderem von Ellen Auerbach, Robert Curjel, Benno Elkan, Richard Fuchs, Liselotte Grschebina, Hilde Hubbuch, Hanns Ludwig Katz, Ludwig Schwerin und Gustav Wolf.