Kunstmuseum Karlsruhe | Do, 05. – 08.02.2026 | Art Karlsruhe 2026

Bild oben: Rolf Behm: Lineare Leichtigkeit, 1988 © Rolf Behm, Kunstmuseum Karlsruhe
Mit der Sonderausstellung zum privaten Sammeln rückt das Werk des international renommierten, in Karlsruhe geborenen Künstlers Rolf Behm in den Fokus. Behm studierte an der Karlsruher Kunstakademie (u. a. bei Markus Lüpertz) und lebte u. a. in London, Florenz, Berlin und Brasilien. Stefanie Patruno, Direktorin des Kunstmuseum Karlsruhe, kuratiert eine Hommage an einen Künstler, dessen Werk eng mit Karlsruhe und dem kulturellen Netzwerk des Südwestens verbunden ist. Die Präsentation unterstreicht einmal mehr, wie eng Kunstschaffende, Sammlerinnen und Sammler und Institutionen in der Region verbunden sind. Die Ausstellung versammelt rund zwanzig Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen: Aktuelle Arbeiten treffen auf Leihgaben aus bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen. „Rolf Behms Werk erzählt mit großem Farbenreichtum und Offenheit von Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination“, sagt Kuratorin Stefanie Patruno. „Er macht sichtbar, wie konsequent sich eine künstlerische Handschrift über Jahrzehnte entwickeln kann.“ Behm verbindet in seinem Werk malerische Abstraktion mit gestischer Verdichtung und bildhaftem Erzählen. In seinen Serien entwickeln sich Figuren, Formen, Strukturen – etwa in den „Chimären“ oder im „Malergepäck“, wo Reiseszenen, Mythen und Wahrnehmungsfragmente in dichte Farbräume übersetzt werden.

Bild rechts: Rolf Behm: Objekte MGP, 2018 © Rolf Behm
Auffällig ist die intensive Farbpalette: Hell-Dunkel-Kontraste, Rosa neben Grün, transparente gegen dichte Oberflächen. Behm verzichtet bewusst auf Schwarz – und schafft Bilder, in denen das Auge stets in Bewegung bleibt.
Die Sonderausstellung wird gemeinsam mit der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank realisiert, in deren „Kunstsammlung der Berliner Volksbank“ Behms Werke ebenfalls vertreten sind und zuletzt im Kunstforum Wien ausgestellt wurden.