Werner Henkel – Himmel und Erde, Wasser und Brot

Galerie im Prediger Schwäbisch-Gmünd | 21. Mai bis 21. August 2022

Werner Henkel, Konzeption Boden-Installation “Wasser und Brot” für die Galerie im Prediger. © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

„Meiner Arbeit liegt ein kommunikativer Naturbegriff zugrunde“, sagt Werner Henkel. Den 1956 in Hamburg geborenen und heute in Bremen lebenden Künstler interessieren naturwissenschaftliche Methoden und energetische Vorgänge in der Natur. Hinzu kommen ökologische Überlegungen und umweltkritische Aspekte. Im Zentrum seiner Kunst steht das Stoffwechselfeld zwischen Mensch und Natur. In seinen Werken lotet er die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur ebenso aus wie die Verletzlichkeit der Mensch-Natur-Beziehung.

Werner Henkel, Großes Rasenstück: Philipp Otto, Albrecht und ich 01, Scherenschnitt, Acryl auf Papier, 99 × 220 cm. © Künstler / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Unter dem Titel „Himmel und Erde, Wasser und Brot“ konzipiert der Künstler für die Galerie im Prediger eigens eine ortsspezifische, zentrale Bodenarbeit, bestehend aus Erde, Wasser, Getreide und Salz. Zusammen mit weiteren Werkgruppen aus dem Schaffen des Künstlers lässt die Ausstellung über die essenzielle Einheit von Mensch und Natur nachdenken – ein zentraler Gedanke im Werk von Werner Henkel.

ERÖFFNUNG

Freitag, 20. Mai 2022, 19 Uhr

VITA

1956 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet in Bremen
seit 1984 freischaffender Künstler
1986 Künstlerförderung der Stadt Bremen1987 Kunst im öffentlichen Raum, Wandmalerei, Bremen
seit 1990 NaturArte-Seminare
1990-92 Künstlerischer Mitarbeiter der Ökologiestation Bremen
2002 Gräfin-Bernadotte-Preis der Deutschen Gartenbaugesellschaft
2004 Kunst im öffentlichen Raum: Installation im Wolfskuhlenpark, Bremen