Mischa Kuball | Issue 65 / July 2026 eds. Zoran Erić, Mischa Kuball, Dorothee Richter and Simone Voigt
Die Ausgabe 65 von OnCurating if walls could tell – East-Central European Perspectives on Participation ist jetzt verfügbar. Die Ausgabe kann online kostenlos gelesen werden und ist auch als gedruckte Ausgabe über Amazon erhältlich.
Die Ausgabe konzentriert sich auf das transnationale Projekt Wenn Walls es merken könnten des Künstlerin Mischa Kuball, der die Beziehung zwischen Kunstinstitutionen, öffentlichem Raum und breiterer sozialer Teilhabe untersuchte.

Das Projekt hinterfragt die Durchlässigkeit von Museen und Galerien für die umliegenden Gemeinschaften und untersucht, wie künstlerische Praktiken Räume für Austausch, Dialog und kollektiven Ausdruck jenseits institutioneller Grenzen schaffen können. In verschiedenen Städten Südost- und Ost-Mitteleuropas wurden leere weiße Wände in öffentlichen Räumen als symbolische Anspielungen auf den „weißen Würfel“ des Museums oder der Galerie installiert.
Losgelöst von ihrem üblichen institutionellen Kontext wurden diese Wände zu offenen Plattformen für die öffentliche Beteiligung. Wie Filter sammelten sie Spuren kultureller, sozialer und urbaner Ausdrucksformen aus dem Alltag – und ermöglichten es den Bürgern, ihre Spuren, Reflexionen und Kommentare zu Themen zu hinterlassen, die ihre Gemeinschaften betreffen. Einmal von ihrer Umgebung und den Menschen, die mit ihnen interagierten, transformiert, kehrten die Wände zum institutionellen Kontext zurück, bewahrten diese kollektiven Spuren und öffneten sie für weitere Reflexion und Inschriften.
Die Autoren dieser Ausgabe untersuchen die Rolle kultureller Institutionen am halbperipheren Europa, die Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Kunst sowie das Potenzial gemeinsamer öffentlicher Räume, soziale Verbindungen in von Fragilität, Konflikten und anhaltenden bürgerschaftlichen Unruhen geprägten Gesellschaften aufzubauen, zu reparieren und neu zu denken.
Das Projekt erstreckte sich in sieben Städten – Sarajevo, Bukarest, Skopje, Chișinău, Ljubljana, Kraljevica und Čačak – und brachte verschiedene Perspektiven auf Teilhabe, kollektive Urheberschaft und die Rolle der Kunst im öffentlichen Leben zusammen.
Das Projekt wurde entwickelt und realisiert in Zusammenarbeit mit:
- Ars Aevi Museum für Zeitgenössische Kunst, Sarajevo
- Nationalmuseum des rumänischen Bauern, Bukarest
- Museum für Zeitgenössische Kunst, Skopje
- Zentrum für zeitgenössische Kultur KRAK, Bihać
- RIZOM [ K ] – Burg Frankopan, Kraljevica
- Kunstgalerie „Nadežda Petrović“, Čačak
- Zentrum für zeitgenössische Kunst [KSA:K] mit Galeria Plai, Chișinău
- MGML – Match Gallery, Ljubljana
- WELTKUNSTZIMMER, Düsseldorf
Ausgabe 65 ist online kostenlos lesbar. Die gedruckte Ausgabe kann über Amazon bestellt werden:
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