Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen | 07.11.2026 – 28.02.2027 | Eröffnung: Fr, 06.11.2026; 19 Uhr
Hofers Werk spiegelt seinen von Höhen und Tiefen geprägten Lebensweg ebenso wie seine persönliche Zerrissenheit. Als Direktor der Hochschule für bildende Künste in Berlin prägte er maßgeblich die Nachkriegsdebatte um Figuration und Abstraktion. Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick über Hofers Schaffen mit rund 80 Gemälden von 1900 bis 1955 in Kooperation mit der Sammlung Arthouse vom Kunstmuseum Moritzburg, dem Schloss Achberg und der Kunsthalle Rostock.

Bild links: Karl Hofer: Harlekine_1923-24; Sammlung Arthouse, kap.photography Sophia Kesting, Leipzig
Karl Hofer (1878–1955) gehört zu den bedeutendsten Malern der Moderne in Deutschland. Auf der Suche nach einer menschlichen Wahrheit jenseits politischer und modischer Strömungen entwickelte Hofer eine eigenständige Bildsprache zwischen Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus – geprägt von eindringlicher Emotionalität, stiller Dramatik und hohem Symbolgehalt. Im Mittelpunkt steht dabei eindeutig die Darstellung des Menschen, doch schuf Hofer auch Landschaften und Stillleben. Sein Werk spiegelt seinen von Höhen und Tiefen geprägten Lebensweg ebenso wie seine persönliche Zerrissenheit. Als Direktor der Hochschule für bildende Künste in Berlin prägte er maßgeblich die Nachkriegsdebatte um Figuration und Abstraktion. Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick über Hofers Schaffen mit rund 80 Gemälden, entstanden zwischen 1900 und 1955.

Bild rechts: Karl Hofer: Kartenspieler. 1924; Sammlung Arthouse, kap.photography Sophia Kesting, Leipzig