Stefanie Welk | ab Oktober 2026 | Rosengarten Weinheim | Stefanie Welk gewinnt Wettbewerb für eine Friedensplastik der Bürgerstiftung Weinheim
Ausgangspunkt für den „Pfad der Erinnerung“
Calling for Peace
soll ab Oktober 2026 im Rosengarten von Weinheim stehen. Die Plastik wird dann Teil des „Pfades der Erinnerung“ sein, der über den Gedenkstein am Weinheimer Rathaus (DBS-Projekt für die aus Weinheim deportierten Juden), die Gedenkstätte am Amtsgericht am Standort der ehemaligen Synagoge in der Ehretstraße, das Kriegerdenkmal in der Bahnhofstraße und den Hauptfriedhof (Gräberfelder Soldaten und Zwangsarbeiter) bis zur Gedenkstätte auf dem ehemaligen Gelände des GRN-Betreuungszentrums im Park hinter der Musikschule (wird noch realisiert) führen soll.

Bild oben: Visualisierung des Siegerentwurfs (© Stefanie Welk)
Es freut mich sehr, dass ich 2026 den Entwurf meiner Plastik CALLING FOR PEACE für die Stadt Weinheim an der Badischen Bergstraße realisieren kann. Es wird ein besonderes Projekt, denn ich habe mich bewusst entschieden, junge Menschen in die Gestaltung dieses Werkes einzubinden. Die Umsetzung startete mit einer Kick-Off-Veranstaltung am 5. März 2026.
Zu ihrem 20-jährigen Bestehen und aus dem Gedanken der Heimattage Baden-Württemberg hatte die Bürgerstiftung Weinheim 2025 ihren Kunstwettbewerb ausgeschrieben. Jürgen Osuchowski, der Stiftungsvorsitzende, erläutert die Überlegungen des Vorstands: „Ohne Frieden ist eine Heimat nicht denkbar.“ Die Stiftung lud elf Künstlerinnen und Künstler ein, „die sich mit Kunstwerken in Außenanlagen einen Namen gemacht haben“, eine Friedensplastik für die Gemeinde Weinheim zu entwerfen. Diese Plastik soll als Ausgangspunkt für einen „Pfad der Erinnerung“ im Rosengarten Weinheims platziert werden.
Acht Entwürfe lagen der Jury schließlich zur Entscheidung vor, darunter mein Konzept für CALLING FOR PEACE. Trotz der recht großen Beteiligung fiel die Entscheidung der Jury einstimmig aus. Jürgen Osuchowski, selbst Jurymitglied, freute sich über das klare Ergebnis:
„Die Ästhetik der Friedensplastik ,Calling for Peace‘ und auch die Umsetzbarkeit aller Voraussetzungen der Ausschreibung gaben den Ausschlag für das einstimmige Votum. Das Kunstwerk hat eine positive Ausstrahlung und zeigt zugleich durch seine offene Konstruktion, wie fragil der Frieden in unserer Welt ist.“