Tanja Pohl u.a. | 20.08.2026 – 11.01.2027 | Museum Feininger Quedlinburg|

Fünf Künstlerinnen mit ostdeutscher Biografie – Grita Götze, Kerstin Grimm, Kat Menschik, Luise Neupert und Tanja Pohl
Gezeigt werden ausschließlich Darstellungen von Frauen, geschaffen von Künstlerinnen. Die Ausstellung greift die Frage auf, ob und inwieweit insbesondere Künstlerinnen mit ostdeutscher Biografie national und international wahrgenommen werden – und in welchem Maß ihre Präsenz im kunsthistorischen Diskurs einer erneuten Diskussion bedarf.
Der bewusst offen formulierte Titel „Frauen sind …!“ verweigert eine abschließende Definition. Er verweist auf Vielfalt, Widerspruch und Ambivalenz weiblicher Bildproduktion. Die fünf Positionen stehen exemplarisch für unterschiedliche Lebenswege und künstlerische Strategien, die sich im Spannungsfeld von Anpassung, Widerstand, Selbstbehauptung und ästhetischer Eigenständigkeit entwickelten – vielfach mit biografischen Anfängen in der DDR und einer kontinuierlichen künstlerischen Praxis nach 1990.
Das räumliche Ausstellungskonzept arbeitet mit Gegenüberstellungen: Ideal und Bruch, Ornament und Abgrund, Harmonie und gesellschaftliche Zuschreibung. Weiblichkeit erscheint hier nicht als geschlossene Kategorie, sondern als offenes Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Projektion, Selbstbild und Fremdbild.
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