Der Turmbau zu Babel, Version 2.0

Künstlerporträt über Henning Eichinger in Form eines Doppelporträts:

Prof. Henning Eichinger: (zur eigenen Arbeit)
Horror Vacui und Flammenmadonna – zwischen Überforderung und Transformation
Jürgen Linde: „Die Geister, die ich rief …

Ein Porträt über Henning Eichinger, seit Jahren, seit mehreren Jahrzehnten schon, eine feste Größe im Kunstland Baden-Württemberg, ist schon lange überfällig.

Jetzt endlich gelingt es uns, dieses Vorhaben auch umzusetzen:
Horror Vacui“ so der spannend klingende Titel einer Werkreihe von Henning Eichinger, per Mail erhalte ich eine PDF-Datei von ihm, als Einstieg in seine aktuelle Arbeit. Begleitend dazu ein sehr kompakter und konzentrierter Exkurs, in der Henning Eichinger, der ja „nicht nur“ selbst Künstler ist, sondern als Kunstprofessor in Reutlingen auch Kunst unterrichtet und, mal gemeinsam mit seinen Studenten, mal alleine für sich selbst, über Kunst und sein künstlerisches Schaffen nachdenkt und dessen Möglichkeiten und Grenzen reflektiert.

Im „Horror-Vacui“-PDF also finde ich diesen Textbeitrag, in welchem Henning Eichinger seine eigene künstlerische Arbeit so gut, erhellend und doch kompakt beschreibt und erklärt – viel besser als ich dies könnte.

Deshalb habe ich dem Künstler vorgeschlagen, seinen eigenen Text als Künstlerporträt über Henning Eichinger direkt so zu publizieren. Darauf haben wir uns dann auch einigen können:
Horror Vacui“ ist Teil 1 unseres neuen Doppelporträts:
„Horror Vacui – Henning Eichinger über seine aktuelle Werkreihe und seine künstlerische Arbeit“:
Horror Vacui und Flammenmadonna – zwischen Überforderung und Transformation

2. Jürgen Linde: „Die Geister, die ich rief …

Jürgen Linde stellt dem Beitrag Henning Eichingers, der sich in seinem künstlerischem Schaffen immer wieder mit unserer Medien- und Digitalgesellschaft auseinandersetzt, einen eigenen Textbeitrag ergänzend zur Seite, in der er diese Thematik aus seiner persönlichen, mehr feuilletonistisch-kritischen Perspektive betrachtet. Lindes These ist, dass wir uns gesellschaftlich auf dem Weg befinden in einen technologischen Totalitarismus. Hierzu findet er in Henning Eichingers Arbeit teilweise Bestätigung, und zahlreiche Anregungen zum Umgang mit dieser Entwicklung.