KI-basierte Kunst in Europa – steuern, fördern, freispielen?

ZKM Karlsruhe | Mi, 09.09.2026; 11 – 13 Uhr| Ort: Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Berlin

Die europäische Kulturlandschaft steht vor einer weitreichenden Entwicklung: Wie findet Künstliche Intelligenz Einzug in die kreative Praxis? Wie kann eine produktive Auseinandersetzung mit KI in der Kunst gefördert werden? Und braucht es vielleicht sogar ein zentrales KI-Zentrum für Kunstschaffende? Gemeinsam mit Expert:innen und Kulturschaffenden möchte das ZKM Karlsruhe bei der diesjährigen Matinee im Rahmen der Berlin Art Week 2026 erörtern, welche Freiräume, politischen Rahmenbedingungen und Netzwerke die Kunst in Europa zukünftig braucht. Gemeinsam mit Mario Klingemann / Quasimondo, Künstler werden diese Fragen diskutiert.

Bild oben: Daniel Heiss, Marc Schütze, Agent Provokateur, 2026
© ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Felix Grünschloß

Mit dem ZKM in Karlsruhe besitzt Deutschland bereits ein global verankertes wie vernetztes Kompetenzzentrum im Bereich innovativer Medien in der Kunst. Künstliche Intelligenz gehört dabei zu den zentralen Forschungs-, Produktions- und Ausstellungsschwerpunkten des Hauses und wird sowohl als kreatives Werkzeug wie auch als Gegenstand kritischer Reflexion genutzt. Im Zusammenspiel von kuratorischer Praxis und Forschung, besonders im ZKM Hertzlab als künstlerischer Forschungs- und Entwicklungsabteilung, entstehen kontinuierlich neue KI-basierte Arbeiten und Formate, die die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Maschine und Gesellschaft für ein breites Publikum erfahrbar machen.

Die Gesprächsrunde wird moderiert von Tina Lorenz, ZKM, Karlsruhe. Sie hält auch das Impulsreferat.