Rémy Trevisan | 25.09. – 18.12.2026 | Kunstverein Offenburg-Mittelbaden e.V. | Vernissage: Fr, 25.09.2026; 18 Uhr
Kunstverein Offenburg-Mittelbaden e.V., Amand-Goegg-Straße 2, 77654 Offenburg
- Vernissage: Freitag, 25. September 2026, 18 Uhr
- Ausstellungsdauer: 26. September – 18. Dezember 2026
- Öffnungszeiten:
- Mittwoch bis Freitag: 14 – 18 Uhr
- Samstag und Sonntag: 11 – 17 Uhr
- Künstlergespräch: Samstag, 14. November 2026, 15 Uhr
Die Ausstellung vereint Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensphasen von Rémy Trevisan. Sie folgt einer kontinuierlichen künstlerischen Forschung, die seit vielen Jahren Mensch, Natur und Wahrnehmung miteinander in Beziehung setzt.
Porträts und Zeichnungen eröffnen unterschiedliche Zugänge zu derselben Fragestellung: Nicht nur, was wir sehen, sondern wie wir schauen. Die Werke laden dazu ein, den Blick zu verlangsamen und dem zu begegnen, was sich im aufmerksamen Schauen nach und nach zeigt. „Kartographie des Schauens“ versteht Schauen als eine Form der Begegnung mit dem Menschen, der Natur und dem Lebendigen.

Bild oben: Bild: „Hommage an Alberto Giacometti“, Mischtechnik auf Leinwand, 120 × 160 cm
Rémy Trevisan (*1959 in Chaumont, Frankreich) lebt und arbeitet seit 1987 als freischaffender Künstler in Schramberg und bis 2019 zusätzlich in Frankreich. Zahlreiche Reisen führten ihn nach Südostasien, Indien und Nordafrika.
- 1982–1984: Studium an der Freien Kunstschule Nürtingen
- 1984–1988: Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Rudolf Schoofs
- Anfang der 1990er Jahre: Weitere Studien im Bereich Kunst und Wissenschaft an der Sorbonne in Paris
Seit 1987 ist Rémy Trevisan mit zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland vertreten. Seine künstlerische Arbeit wurde durch Preise und Stipendien gewürdigt. Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen; zudem entstanden Ankäufe für den öffentlichen Raum.
Rémy Trevisans konzeptuelle Werkserie „Présence“ ist eine Hommage an die Kunst und ihre Schöpfer. In seinem visuellen Dialog verbindet er die Porträts berühmter Künstlerinnen und Künstler mit einem abstrakten Formengeflecht. Damit macht er deren geistige Präsenz sichtbar und lässt sie im strukturellen Gefüge der Kunstgeschichte weiterleben.
(Dr. Antje Lechleiter)
www.remytrevisan.com