Editorial

Jürgen Linde, © Foto: privat
Bildbearbeitung: Wolfgang Gießler
Herausgeber und Hausmeister, Chefredakteur, Marketingleiter, Kaufmännischer Leiter und Mädchen für alles, Vertriebsleiter, Feuerleiter und so weiter, trotz alldem manchmal heiter

Nach unserem großen kunstportal-bw-Relaunch zum 01. Mai 2020 (dem 24. Geburtstag des Portals) haben wir viel gutes Feedback bekommen – das neue Design wurde begeistert aufgenommen und die Besucherzahlen sind deutlich gestiegen – so konnten wir am 01. Januar schon stolz mitteilen:

Nach dem umfassenden Relaunch Anfang Mai wächst die Reichweite des kunstportals-bw: über 400.000 Page-Impressions im Dezember | 3,3 Millionen in 2020!

Dennoch ist keine Zeit zum Ausruhen: Wir haben uns beim kunstportal-bw (das im Mai 2021 auf ein Vierteljahrhundert zurückblicken wird) neue Ziele gesetzt:

“And when at last
the work is done
don’t sit down, it’s time to dig another one.
(Pink Floyd, Us and them)

Neue Schwerpunkte:
A. inhaltlich: im Juni haben wir das kunstportal-bw-Feuilleton gestartet, wo wir das Internet, unsere Existenzvoraussetzung, sehr kritisch beobachten – Fehlentwicklungen etwa in Richtung eines technologischen Totalitarismus sind weiterhin möglich. Positive Entwicklungen auch:

»Die neue Zeit hat begonnen. […] Die Kultur wird zu einem Online-Paradies«, schrieb Peter Weibel in seinem Essay »Virus, Viralität, Virtualität«. 
Wir wollen unsere redaktionelle Arbeit vertiefen und erweitern: Pandemie und Lockdown erzwingen einen digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit: In Kunst im Digi-Tal zeigen wir, wie sich dabei Kunst und Kunstvermittlung verändern. 

B.Portalstruktur: Eines der Ziele des Relaunchs im letzten Jahr war es, die Portal-Struktur zu vereinfachen. Hier geht die Arbeit weiter: gerade haben wir die “Aktuell-Seite” abgeschafft – nach der Titelseite genügt die Seite “Kunst und Nachrichten”, um den Überblick über das ganze Portalangebot zu gewinnen und alle täglichen Neuigkeiten zu erfahren.

Weiterhin ist das Portal komplett frei von kommerzieller Werbung und lebt ausschließlich von den Kosten-Beiträgen der Kunstinstitutionen, deren Programme wir hier präsentieren und denen wir für die teilweise mehr als 20 Jahre lange Zusammenarbeit ganz herzlich danken.

Jürgen Linde, kunstportal-bw